Die Sachen dieser Liste, nebeneinander gezeichnet

Packliste Camping für Zelt und Wohnmobil

Kurz und knapp

Die Packliste Camping baut sich in Schichten auf: Zelt und Schlafplatz, Campingküche mit Kocher und Kartusche, Kühlbox und Wasser, Licht und Strom, wetterfeste Kleidung und Hygiene. Für Wohnwagen und Wohnmobil kommen Stromkabel, Wasserschlauch, Abwasserkanister und Auffahrkeile dazu, beim Bikepacking zählt dagegen jedes Gramm am Rad.

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Deine Liste: Packliste Camping

Packliste Camping für Zelt und Schlafplatz

Der Schlafplatz entscheidet darüber, ob der Urlaub Erholung oder Durchhalten wird. Zum Zelt gehören Heringe, Abspannleinen und eine Unterlage, die größer sein sollte als der Zeltboden, sonst sammelt sie Regenwasser. Ein Gummihammer gehört in dieselbe Tasche wie die Heringe, denn den Stein vom Platzrand suchst du sonst jedes Mal neu.

Unter dem Schlafsack zählt die Isomatte mehr als der Schlafsack selbst. Der Boden zieht die Wärme aus dem Körper, und eine dünne Matte macht jede Nacht kälter als nötig. Ein Kopfkissen klingt nach Luxus und ist nach der ersten Nacht auf einem zusammengerollten Pullover keines mehr.

Bau das Zelt einmal zu Hause im Garten oder im Wohnzimmer auf, bevor du losfährst. Dabei fällt auf, ob alle Stangen da sind, ob ein Reißverschluss klemmt und ob der Hersteller wirklich so viele Heringe beigelegt hat, wie das Zelt braucht. Auf dem Platz bei Dämmerung ist das der schlechteste Zeitpunkt für diese Erkenntnis.

Zehn Sachen, ohne die der Platz ungemütlich wird

Der Rest lässt sich unterwegs besorgen, diese zehn gehören vor der Abfahrt ins Auto.

  1. Zelt
  2. Heringe
  3. Isomatte
  4. Schlafsack
  5. Gaskocher
  6. Gaskartusche
  7. Kühlbox
  8. Stirnlampe
  9. Regenjacke
  10. Erste-Hilfe-Set

Campingküche, Kühlbox und Wasser

Die Campingküche funktioniert nach einer einfachen Regel: Nimm so wenig mit, dass alles in eine Kiste passt, die du mit einer Hand tragen kannst. Ein Gaskocher, eine Reservekartusche, ein Topfset, Geschirr, Besteck, ein Dosenöffner, Spülschüssel, Spülmittel und ein Geschirrtuch decken das meiste ab. Die zweite Kartusche ist der Punkt, an dem die Liste am häufigsten scheitert, denn die erste ist immer genau dann leer, wenn das Wasser schon im Topf steht.

Die Kühlbox lebt von ihren Akkus. Friere sie zu Hause durch, pack die Box voll statt halbleer und öffne sie unterwegs so selten wie möglich. Auf dem Platz gibt es oft eine Gefriertruhe für Gästeakkus, danach fragst du am besten gleich bei der Anmeldung.

Wasser nimmst du in einem Kanister mit Hahn mit, auch wenn der Zapfhahn nur ein paar Schritte entfernt ist. Zum Spülen, Zähneputzen und Kochen läufst du sonst ständig hin und her. Eine Thermoskanne hält den Kaffee vom Morgen bis zu dem Zeitpunkt, an dem der Rest des Platzes wach wird.

Wohnwagen, Wohnmobil und Stellplatz

Mit Wohnwagen oder Wohnmobil verschiebt sich die Packliste von Schlafen und Kochen hin zur Technik am Stellplatz. Ohne CEE-Stromkabel kommst du an der Stromsäule nicht an Strom, und ein kurzes Kabel ist auf einem großen Platz dasselbe wie gar keines. Dazu gehören ein Wasserschlauch zum Auffüllen des Frischwassertanks, ein Abwasserkanister und Sanitärflüssigkeit für die Toilette.

Auffahrkeile und eine kleine Wasserwaage richten das Fahrzeug aus. Ein schief stehendes Wohnmobil merkst du beim Kochen, beim Duschen und spätestens nachts im Bett. Unterlegkeile sichern den Wohnwagen zusätzlich, und ein Vorzeltteppich hält Sand und Gras draußen.

Denk an die Kleinigkeiten, die zum Fahrzeug gehören: Adapter für die Stromsäule, ein Satz Ersatzsicherungen, Werkzeug für die Deichsel und die Papiere für Fahrzeug und Platzbuchung. Prüf vor der Abfahrt Reifendruck und Gasflasche, beides lässt sich unterwegs nur umständlich nachholen.

Camping mit Kindern und Bikepacking

Mit Kindern wächst vor allem die Kleidung. Rechne mit mehr Wechselsachen als geplant, denn Matsch, See und umgekippte Becher sind Teil des Programms. Eine eigene Taschenlampe für jedes Kind löst mehr Probleme als jedes Spielzeug, dazu kommen ein Kartenspiel für Regentage und ein Erste-Hilfe-Set, in dem auch Pflaster für kleine Knie liegen.

Snacks, Trinkflaschen und Regenjacken packst du nach oben, nicht unter die Zeltstangen. Was du am ersten Nachmittag brauchst, gehört in eine eigene Kiste, die zuletzt ins Auto kommt.

Beim Bikepacking dreht sich die Logik um. Statt möglichst vollständig packst du möglichst leicht: Tarp oder leichtes Zelt, dünne Isomatte, kleiner Kocher, Rahmen- und Satteltaschen, Flickzeug, Multitool, Ersatzschlauch und Powerbank. Kleidung reduzierst du auf ein Set zum Fahren und ein trockenes Set für abends. Alles, was du nicht am Rad befestigen kannst, bleibt zu Hause, und genau das macht die Liste kurz.

Packliste Camping

Was gehört auf die Packliste fürs Zelten?

Zelt mit Heringen, Abspannleinen und Unterlage, dazu Isomatte, Schlafsack und Kopfkissen. Für die Küche reichen ein Gaskocher mit Kartusche, ein Topfset, Geschirr, Besteck und eine Spülschüssel. Dazu Stirnlampe, Kühlbox, Wasserkanister, Regenjacke und ein Erste-Hilfe-Set. Alles Weitere hängt vom Platz und vom Wetter ab.

Was brauchst du zusätzlich im Wohnwagen oder Wohnmobil?

Ein CEE-Stromkabel für die Stromsäule, einen Wasserschlauch zum Auffüllen, einen Abwasserkanister, Sanitärflüssigkeit für die Toilette und Auffahrkeile samt Wasserwaage, damit das Fahrzeug gerade steht. Unterlegkeile sichern den Wohnwagen, ein Vorzeltteppich hält den Dreck draußen.

Was ändert sich beim Camping mit Kindern?

Du brauchst mehr Wechselkleidung, als dir lieb ist, dazu eine eigene Taschenlampe fürs Kind, Spielzeug für Regentage und ein gut gefülltes Erste-Hilfe-Set. Plan den Schlafplatz größer als nötig und nimm eine zusätzliche Isomatte mit. Snacks und Trinkflaschen kommen nach vorn, nicht ganz unten in die Kiste.

Was kommt auf eine Bikepacking-Packliste?

Hier zählt jedes Gramm. Statt Zelt, Campingstuhl und Kühlbox nimmst du leichtes Zelt oder Tarp, Schlafsack, dünne Isomatte, einen kleinen Kocher, Rahmen- und Satteltaschen, Flickzeug, Multitool, Ersatzschlauch und eine Powerbank mit. Kleidung wird auf ein Set zum Fahren und ein Set für abends reduziert.

Wie packst du den Wagen für den Campingplatz?

Nach der Reihenfolge, in der du die Sachen brauchst. Zelt, Hammer und Heringe kommen zuletzt ins Auto und zuerst wieder heraus, dann Schlafsachen, dann die Küchenkiste. Schweres gehört nach unten und nah an die Rückbank. Eine Kiste mit allem für die erste Stunde auf dem Platz spart dir das Auspacken im Regen.

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Für den Wocheneinkauf, die Feiertage, ein neues Zuhause und eine Reise.

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