Die Grundausstattung für Sauna und Therme
Die Packliste für Sauna und Therme ist kurz, aber jedes Teil darauf hat eine Aufgabe. Du brauchst etwas, worauf du in der Kabine sitzt, etwas zum Abtrocknen, etwas für den Weg zwischen den Räumen und etwas, in dem die nassen Sachen nach Hause kommen.
Das wichtigste Stück ist ein großes Saunatuch. In den meisten Saunen gilt, dass kein Körperteil das Holz berührt, die Füße eingeschlossen. Ein kleines Duschhandtuch reicht dafür nicht, das Tuch muss lang genug zum Liegen sein. Zum Abtrocknen nach dem Aufguss nimmst du ein zweites Handtuch mit, sonst sitzt du beim nächsten Gang auf einem nassen Tuch.
Dazu kommen ein Bademantel für den Weg zum Ruheraum und Badeschlappen für die nassen Böden. Badeanzug oder Badehose brauchst du im Thermalbereich, in der Sauna selbst meist nicht, denn die meisten deutschen Saunen sind textilfrei. Ein dichter Beutel für die nassen Sachen gehört in jede Tasche, damit Kleidung und Handy trocken bleiben.
Die zehn Dinge für jeden Saunabesuch
Mit diesen zehn Sachen kommst du durch jeden Besuch in Sauna oder Therme, der Rest hängt vom Haus und von deinem Programm ab.
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Großes Saunatuch -
Zweites Handtuch -
Bademantel -
Badeschlappen -
Badeanzug oder Badehose - Beutel für Nasses
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Duschgel -
Shampoo -
Wasserflasche - Münze für den Spind
Wie viele Handtücher und welcher Bademantel
Wie viele Handtücher du einpackst, hängt davon ab, wie lange du bleibst. Für einen kurzen Saunabesuch reichen ein großes Saunatuch und ein kleines zum Abtrocknen. Bleibst du einen ganzen Tag in der Therme und wechselst zwischen Becken, Sauna und Ruheraum, brauchst du eher drei: eins fürs Wasser, eins für die Kabine, eins für die Liege.
Viele Thermen und Wellnesshotels verleihen Handtücher und Bademäntel oder legen sie ins Zimmer. Ob das im Eintritt enthalten ist, steht auf der Website des Hauses. Ein eigener Bademantel ist bequemer, weil er dir passt, aber er ist auch das sperrigste Stück im Gepäck. Für den Tagesbesuch lohnt sich der Verleih, fürs Wochenende eher der eigene.
Nach dem Besuch leerst du die Tasche sofort. Feuchte Handtücher, Badeschlappen und Badesachen trocknen in einem geschlossenen Beutel nicht. Die Tasche selbst stellst du offen hin, damit sie bis zum nächsten Mal trocken bleibt.
Tagesbesuch, Wellnesswochenende oder Hotel
Ein Saunabesuch nach der Arbeit, ein ganzer Tag in der Therme und ein Wellnesswochenende im Hotel verlangen unterschiedlich viel Gepäck. Für die Stunde nach Feierabend reicht eine kleine Tasche mit Saunatuch, Handtuch, Schlappen, Duschzeug und trockener Unterwäsche.
Beim Tagesbesuch kommt dazu, was du zwischen den Gängen brauchst: eine Wasserflasche, etwas zu essen, ein Buch für den Ruheraum, warme Socken und bequeme Wechselkleidung. Viele Häuser arbeiten mit einem Chiparmband, mit dem du im Haus zahlst. Ausweis und Karte nimmst du trotzdem mit, denn am Ausgang rechnest du ab.
Fürs Wellnesswochenende packst du wie für eine kurze Reise und ergänzt die Saunasachen: Hausschuhe fürs Zimmer, Sportkleidung für den Fitnessbereich, ein Outfit fürs Abendessen und einen Wäschebeutel. Pflegeprodukte nimmst du in kleinen Flaschen mit. Nach dem Schwitzen trocknet die Haut aus, deshalb stehen Bodylotion, Gesichtscreme und Lippenpflege auf der Liste.
Hausordnung vor dem Packen prüfen
Vor dem ersten Besuch in einem neuen Haus lohnt ein Blick in die Hausordnung. Sie regelt, ob die Sauna textilfrei ist, wie die Spinde verschlossen werden, ob du eigene Getränke mitbringen darfst und welche Bereiche für Kinder geöffnet sind. Diese Punkte unterscheiden sich von Haus zu Haus, und die Regeln aus der Therme von letztem Jahr gelten nicht überall.
Am Spind scheitern die meisten Besuche. Manche Häuser geben ein Chiparmband aus, andere verlangen eine Münze oder ein eigenes Vorhängeschloss. Pack beides ein, dann stehst du nicht in der Umkleide und suchst Kleingeld.
Ein paar Dinge lässt du besser zu Hause. Schmuck aus Metall wird auf der Haut heiß, eine Uhr stört beim Aufguss, und Make-up gehört vor dem ersten Gang abgewaschen. Ins Handy schaust du im Ruheraum nicht, viele Häuser untersagen es dort ausdrücklich. Und wer Kreislaufprobleme kennt oder schwanger ist, bespricht den Saunabesuch vorher in der Arztpraxis, statt sich auf Faustregeln zu verlassen.