Hefe, Mehl, Zucker, Penne Pasta, Spaghetti und Basilikum

Deine Vorratsliste für die Grundausstattung im Vorratsschrank

Kurz und knapp

In den Vorratsschrank gehört alles, was nicht sofort in den Kühlschrank muss: Trockenware, unreifes Obst und Gemüse sowie ungeöffnete Gläser, Dosen und Packungen. Jeder kühle, trockene Platz ohne direktes Sonnenlicht eignet sich. Die Liste umfasst Backzutaten, Nudeln, Kräuter und Gewürze, Gläser und Würzmittel, Getreide, Öle, Konserven sowie Obst und Gemüse.

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Deine Liste: Vorratsliste mit Grundnahrungsmitteln

Hast du eine Speisekammer? Auch wenn es kein eigener Raum wie eine klassische Speisekammer ist, hast du in deiner Küche ganz sicher einen Bereich, in dem du Trockenware aufbewahrst. Das kann ein Regal sein, ein Schrank oder sogar ein alter Hoosier-Schrank (Hoosier Cabinet), der erste in Serie gefertigte Küchenvorratsschrank Amerikas. Aber hast du schon einmal darüber nachgedacht, was auf deine Vorratsliste gehört? Was solltest du im Vorratsschrank aufbewahren und was nicht?

Unser täglich Brot

Das englische Wort „pantry“ (Speisekammer) kommt vom französischen Wort für Brot („pain“). Kein Wunder also, dass im Mittelalter hier das Brot und die Lebensmittel des Haushalts aufbewahrt wurden. Die Ausnahme: Fleisch lagerte man getrennt in einem eigenen Raum, dem „larder“, und Alkohol in der „buttery“.

Auch heute haben wir noch Plätze, an denen wir allerlei Küchenvorräte aufbewahren. Vielleicht nennst du diesen Platz nicht Speisekammer, aber er erfüllt denselben Zweck. Seit es den Kühlschrank gibt, packen wir allerdings immer mehr hinein, was dort nicht hinmuss oder gar nicht hingehört.

Wir beantworten ein paar Fragen, die du vielleicht zum Vorratsschrank hast, und geben dir dann eine Liste, mit der dein Vorratsschrank oder Vorratsplatz gut gefüllt bleibt. Wenn du möchtest, kannst du aber auch direkt zu unserer fertigen Einkaufsliste zum Ausdrucken springen.

Deine Vorratsliste

Unten findest du unsere kostenlose Liste zum Ausdrucken, damit dein Vorratsschrank immer gut gefüllt ist. Ergänze sie gern und streich, was du nicht kaufst. Vollständig ist sie auf keinen Fall! Schau außerdem in unserem Bereich Wie lagert man… vorbei, dort erfährst du mehr darüber, wie du manche Lebensmittel optimal aufbewahrst. Manches davon passt perfekt in den Vorratsschrank, zum Beispiel Zwiebeln.

Ein Abendessen, das nur aus dem Schrank kommt

Wozu ein gefüllter Vorratsschrank gut ist, zeigt sich an dem Abend, an dem du nicht einkaufen warst. Wenn die Liste stimmt, steht dann trotzdem etwas Warmes auf dem Tisch.

Der Aufbau ist immer derselbe: etwas Sättigendes, etwas aus der Dose, etwas Salziges und ein Öl. Penne oder Spaghetti mit Kichererbsen, Oliven und Kapern, ein Schuss Olivenöl und Chiliflocken darüber, das ist fertig, während das Wasser noch kocht. Couscous quillt neben dem Herd auf, während Schwarze Bohnen oder Kidneybohnen mit Currypulver in der Pfanne warm werden.

Die Zwiebeln und Kartoffeln aus der letzten Kategorie sind der Anfang von fast allem. Zwiebeln in Rapsöl, dazu die Weißen Bohnen in Tomatensauce (Baked Beans), Oregano und Thymian, und aus zwei Dosen wird etwas, das nach Kochen schmeckt. Perlgraupen oder Buchweizen mit Karotten und Erbsen aus der Dose sind dasselbe Prinzip, nur eine Spur deftiger.

Auch der Nachtisch steht schon im Schrank: Milchreis mit Konfitüre, Ananasscheiben oder Fruchtcocktail, Nüsse und Zimt darüber. Und für den Abend, an dem selbst das zu viel ist, gibt es die Suppe und die Fertiggerichte, die genau dafür gekauft wurden.

Einräumen, damit nichts doppelt im Wagen landet

Die häufigste Doppelung im Vorratsschrank ist ein Gewürz. Chilipulver, Oregano und Zimt stehen hinten, du siehst sie nicht, und im Laden nimmst du sie sicherheitshalber noch einmal mit.

Deshalb lohnt sich eine Regel beim Einräumen: Was neu dazukommt, stellst du nach hinten, was schon da ist, rückt nach vorn. So kommt das Angebrochene zuerst dran, und du siehst mit einem Blick, was wirklich fehlt. Die getrockneten Kräuter stehen am besten alle nebeneinander in einer Reihe und nicht verteilt zwischen den Dosen, sonst suchst du Basilikum und kaufst Petersilie.

Die Öle gehören dunkel und nicht über den Herd, auch wenn der Platz dort praktisch wäre. Leinöl ist das empfindlichste davon, es mag weder Licht noch Wärme und steht deshalb ganz hinten.

Und du musst nicht alles von der Liste haben. Sechs Öle braucht kaum eine Küche: Olivenöl und Rapsöl decken fast alles ab, Sonnenblumenöl und Pflanzenöl sind austauschbar, und Rindertalg lohnt sich nur, wenn du wirklich Mürbeteig machst. Dasselbe gilt für Mandelmilch, Reismilch und Sojamilch, von denen eine reicht, und für Tabasco neben der Scharfen Sauce. Streich, was du nie öffnest, denn ein Vorrat, der nur Platz braucht, ist kein Vorrat.

Häufige Fragen zum Vorratsschrank

Was gehört in den Vorratsschrank?

In den Vorratsschrank gehört alles, was nicht sofort gekühlt werden muss: Trockenware, unreifes Obst und Gemüse sowie ungeöffnete Gläser, Dosen und Packungen. Konserven sind dort besonders gut aufgehoben, zumal Lebensmittel aus der Dose genauso gesund sein können wie frische Sorten. Es lassen sich also mehr Lebensmittel im Vorratsschrank aufbewahren, als du denkst.

Was gehört nicht in den Vorratsschrank?

Nicht in den Vorratsschrank gehören Fleisch, Milchprodukte, reifes Obst und Gemüse sowie angebrochene Gläser, Dosen und Packungen. Übrig gebliebene Bohnen aus der Dose füllst du zum Beispiel in einen Behälter um und bewahrst sie im Kühlschrank auf. Wenn du unsicher bist, lies das Etikett auf der Verpackung: Steht dort „kühl und trocken lagern“, kommt es in den Vorratsschrank.

Ich habe keine eigene Speisekammer. Welchen Platz kann ich nutzen?

Der Platz muss nur 3 Anforderungen erfüllen: kühl, trocken und ohne direkte Sonneneinstrahlung. Schränke eignen sich ideal als Vorratsplatz. Wenn du nicht genug Schrankplatz hast, tut es aber auch ein Regal an einer schattigen Stelle in deiner Küche.

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