Geld sparen lohnt sich immer. Lebensmittel gehören zu deinen wichtigsten Ausgaben, und ohne sie geht es nicht! So unverzichtbar sie auch sind, beim Einkaufen musst du dich nicht ruinieren. Wie das geht? Mit einer günstigen Einkaufsliste natürlich.
Günstig essen
Es kann viele Gründe geben, warum du dein Einkaufsbudget senken willst. Vielleicht musst du gerade den Gürtel etwas enger schnallen. Oder du willst so viel Geld wie möglich für einen großen Schritt im Leben zurücklegen, zum Beispiel einen Hauskauf oder eine Hochzeit!
Wichtiger als das „Warum“ ist das „Wie“. Genau das zeigen wir dir, indem wir einige häufige Fragen beantworten. Denn um an der Kasse weniger zu zahlen, reicht es nicht, Anleitungen zu befolgen. Du musst auch beim Geldausgeben clever sein.
Außerdem bekommst du von uns eine Vorlage für eine Einkaufsliste mit kleinem Budget, die du im Supermarkt nutzen kannst. Wenn du möchtest, kannst du aber auch direkt zur kostenlosen günstigen Einkaufsliste zum Ausdrucken springen.
Deine Vorlage für eine günstige Einkaufsliste
Jetzt weißt du etwas besser, wie du günstiger einkaufst, und kannst mit unserer kostenlosen günstigen Einkaufsliste zum Ausdrucken in den Laden gehen. Denk aber daran, dass sie nur eine Orientierung ist. Pass sie also nach Belieben an, damit sie deine ganz persönliche, wunderbar sparsame Einkaufsliste wird.
Was aus dieser Liste auf den Teller kommt
Eine günstige Liste wird erst dann wirklich günstig, wenn sie sich zu Mahlzeiten zusammensetzt. Sonst kaufst du lauter billige Einzelteile und stehst am Mittwoch trotzdem vor dem offenen Kühlschrank.
Die Konserven übernehmen dabei die Hauptrolle. Kichererbsen mit Zwiebeln, Knoblauch und Reis sind ein ganzes Essen, Kidneybohnen und Weiße Bohnen werden mit denselben Zutaten zum Eintopf, und der Thunfisch gehört zu Penne oder Fusilli. Augenbohnen passen überall dorthin, wo eine Beilage fehlt.
Das tiefgekühlte Gemüse ist nicht die Notlösung, sondern das Gemüse, das du am Donnerstag noch hast. Erbsen, Grüne Bohnen, Mais und Karotten gehen aus dem Beutel direkt in die Pfanne oder in den Topf, ohne dass vorher etwas geschnitten oder weggeworfen wird.
Beim Fleisch reicht wenig. Hähnchen oder Pute in Streifen, dazu Spaghetti und Spinat, ergeben mehr Portionen als dasselbe Stück allein auf einem Teller. Kabeljau und Schellfisch sind der Luxus für einen Abend in der Woche, Rindfleisch und Schweinefleisch kommen dorthin, wo sie lange schmoren dürfen und dabei weich werden.
Frühstück und Pausen deckt der Rest ab: Brot, Käse, Eier, Joghurt mit Himbeeren oder Erdbeeren aus dem Tiefkühler, dazu Äpfel, Bananen und Orangen. Kaffee und Tee stehen ohnehin schon da.
Der Fehler, der eine günstige Liste teuer macht
Teuer wird eine günstige Liste selten an der Kasse. Teuer wird sie eine Woche später am Mülleimer, denn was du wegwirfst, hast du zum vollen Preis gekauft und nie gegessen.
Die gefährdeten Posten stehen alle in derselben Spalte. Kopfsalat und Spinat sind nach ein paar Tagen nicht mehr das, was du gekauft hast, und wer beides für die ganze Woche mitnimmt, wirft meistens die Hälfte weg. Nimm davon so viel mit, wie du in den nächsten Tagen wirklich isst, und lass den Rest der Woche von den Himbeeren, Erdbeeren und dem Mais aus dem Tiefkühler übernehmen.
Die zweite Falle ist die große Packung. Günstiger pro Kilo ist sie nur, wenn das Kilo auch gegessen wird. Bei Reis, Fusilli, Penne, Spaghetti, Kaffee und Tee lohnt sie sich fast immer, weil nichts davon verdirbt. Bei Käse, Joghurt und frischem Obst lohnt sie sich nur, wenn ihr zu mehreren esst.
Und die dritte: der Einkauf mit leerem Magen. Dann landet im Wagen, was auf keiner Liste steht, und die Liste, die du dir vorher überlegt hast, war umsonst. Iss vorher etwas, und geh die Liste im Laden Spalte für Spalte durch, statt zweimal durch dieselbe Abteilung zu laufen.