Bald ist Weihnachten! Zeit, deine Einkaufsliste für das Weihnachtsessen so schnell wie möglich fertig zu machen, damit dir keine Weihnachtskatastrophe passiert! In Großbritannien und den USA dreht sich alles um den 25. und das große traditionelle Festessen gegen Mittag oder am frühen Nachmittag. Sorg dafür, dass alles bereitsteht und vorbereitet ist, damit dein Weihnachtsspektakel mit einem Knall startet, lauter als eine Tonne gleichzeitig gezogener Knallbonbons. Dafür brauchst du eine gute Einkaufsliste für Weihnachten.
Egal, welche Varianten, Familientraditionen, Lieblingsgerichte oder Eigenheiten dazukommen: Ein Grundstock an traditionellen Gerichten gehört einfach dazu. Deshalb bekommst du von uns eine einfache Einkaufsliste für das Weihnachtsessen, die das Wichtigste abdeckt.
Vorher klären wir aber ein paar wichtige Fragen, die um diese Jahreszeit oft aufkommen.
Was wann in den Wagen kommt
Rechne vom 25. zurück, dann verteilt sich der Einkauf von selbst. Der Truthahn (oder ein anderes Fleisch nach Wahl) bestimmt den Zeitplan: Ist er tiefgekühlt, muss er lange vor dem Fest im Haus sein, weil er im Kühlschrank auftauen soll und der Platz dort an Weihnachten knapp wird. Räum ihm das Fach frei, bevor du ihn kaufst.
Alles, was im Schrank wartet, holst du als Erstes: Füllung, Brotsoße (Bread Sauce), Cranberrysauce, Bratensoße, Gänseschmalz, Alufolie, Servietten und Knallbonbons (Christmas Crackers), dazu Portwein, Rotwein, Weinbrand und Glühweingewürz. Diese Regale sind kurz vor dem Fest als Erstes leer, und nichts davon wird besser, wenn du später kommst.
Dann das Gemüse. Kartoffeln, Pastinaken, Karotten und Rosenkohl halten die Tage bis zum Fest gut aus, die Erbsen liegen ohnehin im Tiefkühler. Frühstücksspeck, Kleine Schweinswürstchen (Chipolatas), Schlagsahne und Orangen kommen zum Schluss, ein, zwei Tage vorher.
Der Weihnachtspudding (Christmas Pudding) und die Früchtetörtchen (Mince Pies) sind der entspannteste Teil des Einkaufs: Beides kannst du mitnehmen, sobald es im Laden steht. Nur die Vanillesoße merkst du dir extra, denn ohne sie steht der Pudding allein auf dem Tisch.
Was am 26. noch da ist
Vom Festessen bleibt fast immer mehr übrig als geplant, und genau das macht den zweiten Feiertag so angenehm, wenn du beim Einkauf schon daran denkst.
Der Truthahn ist am nächsten Tag das beste Stück auf dem Tisch. Löse das Fleisch noch am Abend vom Knochen, solange es warm und weich ist, pack es flach in eine Form und stell es kalt. Die Karkasse wandert mit Karotten und Pastinaken in den größten Topf, den du hast, und am Tag darauf hast du Brühe, ohne etwas dafür gekauft zu haben.
Rosenkohl, Kartoffeln und Pastinaken vom Vortag brauchen keine neue Idee, sondern nur eine Pfanne. Alles klein schneiden, kräftig anbraten, bis die Ränder dunkel werden, fertig ist das Essen, für das am 26. niemand mehr kochen möchte. Die Bratensoße reicht meist noch für einen Teller, die Cranberrysauce passt zum kalten Fleisch genauso gut wie zum Käse.
Deshalb lohnt es sich, bei zwei Dingen großzügig einzukaufen und bei zweien knapp. Von Kartoffeln und Cranberrysauce darf ruhig etwas übrig bleiben, beides findet am nächsten Tag seinen Platz. Schlagsahne und Brotsoße (Bread Sauce) dagegen kaufst du knapp, denn sie stehen sonst am 27. noch im Kühlschrank und keiner rührt sie an.