Die Liste in der Reihenfolge der Gänge
Eine Einkaufsliste wird nicht schneller, weil weniger darauf steht, sondern weil sie in der Reihenfolge des Markts geschrieben ist. In fast jedem deutschen Markt läufst du zuerst an Obst und Gemüse vorbei, dann an den Backwaren, danach kommen Molkerei und Fleisch an der Wand entlang, in der Mitte stehen Trockenware und Konserven, am Ende Tiefkühlung, Getränke und Drogerieartikel.
Sortier deine Liste genauso. Dann gehst du einmal durch und nicht dreimal zurück, weil die Butter zwischen Nudeln und Müllbeuteln notiert war. Wer die Reihenfolge einmal für seinen Markt aufschreibt, kann sie jede Woche wiederverwenden, auch wenn der Inhalt der Liste wechselt.
Die Kategorien in dieser Vorlage folgen genau diesem Weg: Obst und Gemüse, Backwaren, Molkerei und Eier, Fleisch und Wurst, Trockenware und Konserven, Tiefkühlung, Getränke, Drogerie. Du streichst, was du nicht brauchst, und ergänzt die Dinge, die bei euch jede Woche dazugehören.
Zwei Dinge gehören nicht in diese Reihenfolge, sondern nach vorne auf den Zettel: das, was du für ein bestimmtes Gericht brauchst, und das, was zu Hause leer ist. Beides vergisst man genau dann, wenn man ohne Liste losgeht.
Die zehn Positionen, die fast jede Woche dabei sind
Dieses Grundgerüst bleibt stehen, darunter schreibst du nur noch die Zutaten für die Gerichte der Woche.
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Bananen
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Karotten
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Kartoffeln
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Brot
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Milch
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Butter
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Eier
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Nudeln
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Mineralwasser
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Toilettenpapier
Discounter, Vollsortimenter und Drogerie
Die Vorlage funktioniert in jedem Markt, nur die Wege sind unterschiedlich lang. Im Discounter wie Lidl oder Aldi gibt es je Produktgruppe meist eine überschaubare Auswahl, dafür findest du sie schnell. Im Vollsortimenter wie Rewe ist die Auswahl größer, der Weg länger und die Liste wichtiger, weil es unterwegs mehr Gelegenheit zum Abschweifen gibt.
Die Drogerie ist der dritte Fall. Bei dm kaufst du Pflege, Haushalt und Reinigung, dazu einen Teil der haltbaren Lebensmittel, aber keinen kompletten Wocheneinkauf mit Frischware. Deshalb steht die Drogerie in dieser Vorlage als eigene Kategorie am Ende und nicht verteilt über die ganze Liste.
Prüf trotzdem, was du doppelt kaufst. Zahnpasta, Waschmittel, Küchenrolle und Müllbeutel gibt es auch im Lebensmittelmarkt, und wenn du ohnehin dort bist, spart dir der eingesparte zweite Weg mehr Zeit als jede Sortimentsfrage.
Ein Hinweis gehört dazu: Das ist unsere eigene Vorlage und keine offizielle Liste der genannten Märkte. Sortimente, Eigenmarken und der Aufbau der Filialen ändern sich laufend, deshalb ist die Liste so geschrieben, dass sie mit Produktgruppen arbeitet und nicht mit einzelnen Artikeln.
Ein Weg statt drei
Die meisten Haushalte verteilen ihren Einkauf auf mehrere Läden, ohne es geplant zu haben. So entsteht der typische Einkauf mitten in der Woche, bei dem man nur Milch holen wollte und mit einer vollen Tüte zurückkommt.
Entscheide vorher, was du wo kaufst, und schreib die Liste in zwei Blöcken. Ein Block ist der Wocheneinkauf im Lebensmittelmarkt, der zweite die Drogerie. Wenn du beides in einem Markt erledigen kannst, streichst du den zweiten Block und sparst dir den Weg.
Für den Wocheneinkauf hilft ein fester Tag. Nicht weil dieser Tag besonders wäre, sondern weil der Vorrat dann einen klaren Zeitraum überbrücken muss und die Liste sich daran orientiert: Frischware für die ersten Tage, Tiefkühl- und Trockenware für den Rest.
Zwischeneinkäufe planst du mit wenigen Positionen und nicht mit einem Korb. Brot, Milch, Obst, mehr nicht. Alles andere wartet auf den nächsten großen Einkauf, sonst entsteht nebenbei ein zweiter Wocheneinkauf, den niemand geplant hat.
Die Vorlage wiederverwenden statt jede Woche neu schreiben
Eine gute Einkaufsliste schreibt man einmal und ändert sie danach nur noch. Das Grundgerüst aus dieser Vorlage bleibt stehen, weil Milch, Brot, Eier, Butter, Nudeln und Toilettenpapier in den meisten Wochen ohnehin dabei sind.
Was wechselt, sind die Zeilen für die Gerichte der Woche. Schreib sie direkt unter die Kategorie, in der sie im Markt stehen, und nicht ans Ende. Eine Zutat unter Trockenware findest du im Gang, eine Zutat unter dem Namen des Gerichts suchst du zweimal.
Führ eine kleine Nachkaufliste am Küchenschrank. Wer das Glas leer macht, schreibt es auf, und beim nächsten Einkauf wird daraus eine Zeile in der passenden Kategorie. Das erspart die Frage im Gang, ob zu Hause noch Mehl steht.
Kontrollier vor dem Losgehen Kühlschrank und Vorratsschrank gegen die Liste. Der häufigste doppelte Kauf ist das Produkt, von dem hinten schon eine angebrochene Packung steht. Eine Liste hilft dagegen nur, wenn sie dein Zuhause abbildet und nicht nur den Weg durch den Markt.